The service is currently unavailable Pressekonferenz | Spreewaldpark als Bürgerstiftung crowdfunden

Pressekonferenz

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Berlin,
sehr geehrte Vertreter der Presse und Politik,
wir als Bürgerinitiative haben es uns NICHT zur Aufgabe gemacht, ein eigenes Konzept für den ehemaligen Kultur- & Spreepark zu entwickeln – sondern die bereits vorhandenen Konzepte von Organisationen, Bewegungen und interessierten Mitmenschen an einen Tisch zu bringen.
Dass es zahlreiche Konzepte, Ideen und Projekte gibt, die ein Interesse haben, ist allen bekannt, die sich intensiver mit dem Gelände auseinander gesetzt haben. Wir als Bürgerinitiative existieren erst seit wenigen Tagen und haben bereits jetzt mehrere Konzepte eingesandt bekommen. Wir wollen helfen, dass diese zusammen kommen, sich weiterentwickeln und den Mitbürgern zur Wahl stehen.
Eine Liegenschaft, wie den Spreepark im Plänterwald zu „crowdfunden“ bedeutet für uns nicht nur,  ein Gefäß für eine Bürgerstiftung vorzubereiten – sondern auch, durch den demokratisch-partizipativen Prozess des Dialoges und Diskurses zu führen.
Wenn die Berlinerinnen und Berliner sowie unsere internationalen Gäste in aller Welt gefragt werden, ob diese im Schnitt zu einem symbolischen Euro bereit sind, dann sollen diese letztlich über ihr eigenes Projekt entscheiden – und über nichts, das ihnen ungefragt vorgelegt wird.
Wenn wir genügend Mitmenschen finden, die mit uns den Pachtvertrag ersteigern wollen, dann muss der aktuell vor der Öffentlichkeit geheim gehaltene Pachtvertrag den potenziellen Käufern – sprich den Berlinerinnen und Berlinern – offen gelegt werden, damit diese auch wirklich  entscheiden können. Oder wir bekommen zusätzlich ein Kaufangebot.
Die einzig sinnvolle Variante ist das Auslösen der Schuld, die auf dem Pachtvertrag lastet – durch Ersteigerung – in Verbindung mit einem konkreten Kaufangebot bzw. weitgehendem Pacht-Erlass von Seiten des Liegenschaftsfonds gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern von Berlin – soweit diese den Ort gemeinsam erschließen und tragen wollen. Denn schliesslich verwaltet der Liegenschaftsfonds die Immobilien und Liegenschaften des Landes – also von uns Berlinern. Das wird sicherlich unterschiedlich gesehen, interpretiert und ausgelegt – schliesslich lernen wir alle erst partizipative Demokratie – und sind nicht in ein fertiges vollendetes System geboren worden, sondern entwickeln gemeinsam unsere eigenen Rahmenbedingungen.
Einen rein kommerziellen Betrieb eines Vergnügungsparks halten wir – angesichts der Auflagen – für ausgeschlossen. Die Auflagen selbst skizzieren einen alternativen Park, der sich Freizeit im Sinne eines Natur-Parks – und Kultur im Sinne von Bildung, Kunst, Theater und Völkerverständigung widmet.
Avatar of Plänterwald

Der Vergnügungspark wurde 1969 als Kulturpark Plänterwald auf einer Fläche von 29,5 Hektar eröffnet. Das Gelände liegt im Norden des Plänterwaldes in direkter Nähe zur Spree. Er war der einzige ständige Vergnügungspark der DDR und nach der Wende auch der einzige Gesamt-Berlins. Im Gegensatz zu vielen westlichen Parks dieser Art, die oft als Themenpark mit perfekt in die Landschaft eingebetteten Fahrgeschäften gestaltet sind, war die Aufmachung dieses Freizeitparks einfacher gehalten. Einen sehr großen Teil der Anlage nahm eine Asphaltfläche ein, auf der Fahrgeschäfte und Buden, wie sie auch vom Rummel bzw. Kirmes bekannt sind, dauerhaft aufgestellt waren. Daneben gab es auch parkähnliche begrünte Flächen und feste Funktionsgebäude vornehmlich für Restaurants oder Sanitäranlagen. Eine besondere Attraktion war das Riesenrad, das noch 1989 erneuert wurde und mit 36 Gondeln 45 Meter in die Höhe ragt. Viele Jahre war es das Wahrzeichen der umliegenden Gegend und wurde dabei erst 1998 von den Treptowers der Allianz abgelöst. Zu DDR-Zeiten kamen bis zu 1,7 Millionen Besucher jährlich.

Veröffentlicht unter Presse

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Aktuell sind dabei:

* @waxmuth Twittert ganz unschuldig die Idee den Park im Plänterwald zu crowdfunden ... woraus eine Bewegung wird ...

* BerlinerHonig.de hat in der eigenen Facebook Fanpage zu der Idee aufgerufen (JeMi)

* open media foundation e.V. engagiert sich aktuell in der Projektorga und im Hosting dieses Blogs (Nils)

* nama rupa e.V. stellt Arbeitsraum im Coworking Pulsraum.de zur Verfügung - und ermöglicht Events / Präsentationen auf dem Tempelhofer Feld im Projekt Arche Metropolis (Tarik & Martin)

Fortschritt

Visitenkarten

10 / 177 €

Projektmanagement

50000 / 150000 €

Verkehrswert

0 / 16000000 €

Betrieb

0 / 2000000 €

Summe

50010 / 18150177 €
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